• Einladung: Treffpunkt Praxis

    Wir freuen uns, Sie auch in diesem Jahr wieder zu unserer Veranstaltung „Treffpunkt Praxis“ einladen zu dürfen.

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  • Mangelhaft: Aufbereitung von OP-Instrumenten

    Lesen Sie den ungekürzten Leserbrief von Prof. Dr. Seipp zum Artikel „Kontaminiere Medizinprodukte – Unzählige Fehlerquellen möglich“ aus dem Deutschen Ärzteblatt (Heft 46, November Oktober 2014) unter Mehr Lesen.

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  • Fortbildung: Reinräume im Krankenhaus

    In diesem Jahr möchten wir Sie herzlich zu unserer Fortbildung „Reinräume im Krankenhaus – Risikopotentiale bewerten“ einladen, die wir in den 17. Jahreskongress unserer Gesellschaft eingebettet haben.

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Sterilgutaufbereitung Gefahrenpotentiale und Lösungsansätze

Grußwort

Die wiederholte Schließung einer weiteren Aufbereitungseinheit für Sterilgut (ZSVA) Ende 2014 offenbart erneut bestehende Gefahrenpotentiale, die aufgrund fehlerhafter Strukturen und Prozesse Patienten und Mitarbeitern drohen. Wie in 2010/11, als mehr als 10 bayrische und hessische Klinken wegen Aufbereitungsmängeln im Fokus standen, zeigte sich wiederholt, dass die Verpflichtung zur „Validierung“ bisher weder zu sicheren Prozessen bei der maschinellen Reinigung (RDG), der Inspektion und Pflege noch bei der Sterilisation führte. Gründe hierfür sind auch bedenkliche Empfehlungen eines (Industrie-) Arbeitskreises, deren Einhaltung zu erheblichen Materialbelastungen und Folgekosten führt, externe Validierer die kostenaufwändige Prüfungen durchführten und Silikatablagerungen sowie Rost auf Instrumenten und Geräten übersehen sowie Weiterbildungseinrichtungen, die Fachkunde auch mit unzureichenden Kenntnissen bescheinigen.

In der Fortbildung werden zunächst rechtsverbindliche Anforderungen sowie deren Umsetzung in der ZSVA-Praxis aber auch z. B. bedenkliche Empfehlungen zu Silikaten vorgestellt und kritisch bewertet. Speziell für die Unreine Seite der ZSVA werden die besonderen Risikopotentiale für Instrumente (Proteinfixierung durch fehlerhafte manuelle Vorreinigung, Verschleppung manueller Instrumentendesinfektionsmittel in den RDG-Prozess, Beladungsfehler von Korbwagen etc.) erläutert und diskutiert. Ebenso werden Lösungsmöglichkeiten für die dort relevanten Risiken der Mitarbeiter, wie Ultraschall-bedingte Inhalation von Infektionserregern und Schadstoffen, angeboten.

Für den Betrieb von RDGs werden die gravierenden Folgen demonstriert, welche sich aus der Umsetzung einiger „Empfehlungen“ der AKI-Broschüre (10. Ausgabe, 2012: „Zur Prozessoptimierung und der Erzielung einer gleichbleibenden Ergebnisqualität empfiehlt sich in allen Programmschritten die Verwendung von vollentsalztem Wasser“) ergeben. Neue Messverfahren zur regelmäßigen Eigenkontrolle des RDG-Prozess werden vorgestellt, welche mittels Leitfähigkeitslogger eine z. B. wöchentliche Prüfung der relevanten Prozessparameter mit geringem Aufwand erlaubt – analog wie dies mit dem täglichen Bowie-Dick-Test für den Sterilisationsprozess erfolgt. Ein weiteres neues Untersuchungsverfahren erlaubt die Messung der Druckverteilung bei Anschlüssen auf MICKorbwagen. Weiterhin werden die Konsequenzen einer nur unzureichenden Trocknung des Instrumentariums demonstriert und Lösungen vorgestellt. Beispiele für Vorgaben zur Inspektion im Packbereich, Festlegung notwendigen Materialrücklaufs auf die Unreine Seite erarbeitet und riskante von wirksamen Pflegemaßnahmen für Instrumente unterschieden.

Zum Sterilisationsprozess werden anonymisierte „Validierungsberichte“ verschiedener Dienstleister kritisch analysiert und die inhaltlichen Risikopunkte bei Validierungs-Aufträgen aufgezeigt.

In die Veranstaltung fließen weiterhin wesentliche Erkenntnisse aus einem 2013 abgeschlossenen zweijährigen Forschungsprojekt zur „Optimierung des Energie- und Wasserverbrauchs“ von ZSVAs mit ein.

Mit der Fortbildungsveranstaltung bietet die DGfW-Akademie ein weiteres Forum zum fachlichen Informations- und Erfahrungsaustausch für die Verantwortlichen aus ZSVAs, Hygienebeauftragten Ärzten sowie Behörden der Medizinalaufsicht.

Ihr
Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Hans-Martin Seipp
Fortbildungsleitung

Leitung

Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Hans-Martin Seipp
Technische Hochschule Mittelhessen, Gießen

Datum

Donnerstag, 12. März 2015

Veranstaltungsort

VCH - Hotel Philipp-Jakob-Spenerhaus
Tagungszentrum des Ev. Regionalverbandes Frankfurt am Main
Dominikanergasse 5
60311 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 2165-1411
Internet www.spenerhaus.de

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V.
Glaubrechtstraße 7
35392 Gießen
Internet: www.dgfw.de
E-Mail: akademie-campus@dgfw.de

Teilnahmegebühren

385,00 €
295,00 € DGfW- und BVÖGD-Mitglieder
inkl. Speisen & Getränke

Anmeldung

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